Inhalte des SOWF 2009
Über 500 Partner aus dem Themenumfeld Social Enterprises kamen hier zusammen um sich über verschiedene Themenkomplexe auszutauschen.
Dabei handelte es sich um die Unternehmen selbst, aber auch um Partner aus Politik, NGOs oder anderen Handlungsfeldern. Ganz konkret wurde viel diskutiert, wurden Kontakte geknüpft und wirden Themen angesprochen, die relevant für für social Enterprises und die ihr Handeln bestimmen. Eines davon war etwa die bessere Einbindung von Menschen mit Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt. Dies ist ein Bereich, in dem viele Social Enterprises aktiv sind.
Ein Austausch sollte hier dazu dienen, neue Handlungsmuster zu ersinnen und sich eventuell besser vernetzen zu können. Das große Thema des Forums war soziale Inklusion und die Rolle und die Chancen, die Social Enterprises darin spielen. Dabei ging es um verschiedene spezielle Zielgruppen der Social Enterprises, die unter die Lupe genommen wurden, um herauszufinden, wie man sich deren Bedürfnissen noch besser anpassen kann. Dabei spielten zum einen die angesprochenen Menschen mit Benachteiligungen am Arbeitsmarkt eine Rolle.
Oft handelt es sich hierbei um Personen, die mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung zu kämpfen haben. Eine andere Gruppe sind ehemalige oder gegenwärtig Obdach- oder Heimatlose. Auch hier gibt es einige Unternehmen, die in der speziellen Unerstützung dieser Menschen ansetzen und die Lebenssituation verbessern wollen. Eine andere Gruppe sind Personen, die eine kriminelle Vergangenheit haben. Neben Maßnahmen zur sozialen Re-Integration geht es hier auch um die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Verknüpft mit diesem Personenkreis sind häufig aber nicht pauschal Menschen, die mit Dorgen oder Alkohol konfrontiert wurden. Auch hier gibt es regelmäßig viele Ansatzpunkte für Social Enterprises. Es gelang vielen Besuchern und Teilnehmenden des Forums auch im Jahr 2009, das inhaltlich an das vergangene Forum des Jahres 2008 in Schottland anknüpfen sollte, Kontakte zu potentiellen Partnern herzustellen. Die Arbeit der Unternehmen konnte so ein bißch erleichtert und neue Projekte angestoßen werden.