Social Enterprise World Forum (SEWF) – Einführung

Das “Social Enterprise World Forum”, abgekürzt SEWF, wurde vom 05. bis 07. April 2011 in Johannesburg veranstaltet. Es handelt sich hier um das wichtigste Event weltweit, welche soziale Organisationen auf allen Kontinenten thematisiert. Betitelt war das diesjährige Zusammentreffen mit der Überschrift: “Soziale Organisationen als Katalysatoren für die Entwicklung der Nachhaltigkeit”.

Das grundliegende Anliegen ist es hierbei, sich über machbare Strategien im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit, soziale Auswirkungen und Aufgabenverteilung. Das “Social Enterprise World Forum” enthält die Aufgabe und die Herausforderung, die Herausbildung eines “sozialen Unternehmers” als solchen als eine der wichtigen Aufgaben des neuen Jahrhunderts zu begreifen. Genau dies wird auf dem Forum diskutiert – wie das Phänomen der sozialen Unternehmung sich aus isolierten und zerstreuten Einheiten nunmehr die Wirtschaft Afrikas in bedeutender Weise verändern. Eine solche Zusammenkunft erfolgte mit der ausführlichen Diskussion und Würdigung dieser Einzelthemen auf dem afrikanischen Kontinent zum ersten Mal.

So hat diese Konferenz – mit internationalen Teilnehmern – wechselseitigen Vertrauensaufbau, gegenseitige Wissensvermittlung, die Sozialwirtschaft in Afrika, Gruppenarbeit, gruppenorientierte Problemlösungsstrategien und ähnlich weiterführende Schwerpunkte behandelt. Diese Veranstaltung führt soziale Unternehmer und Berater zusammen – es ist dies ein Forum für Dozenten und Studenten, für Investoren und Politiker, für die Mitarbeiter an Regelwerken und für Projektleiter.

Sozialer Wandel gilt als zentrales Thema – Sozialunternehmer richten ihre Unternehmen strikt an den wichtigen gesellschaftlichen Anliegen der Gegenwart aus. Sie arbeiten an Lösungsansätzen – in den Bereichen der Menschenrechte, der Integration, der Armutsbekämpfung, des Umweltschutzes, der Familie und der Bildung. Männer und Frauen lösen mit innovativen und bahnbrechenden Konzepten gesellschaftliche Probleme durch neu geschaffene Lösungskonzepte. Sie schließen sich Netzwerken an, die international den sozialen Sektor durchdringen.

Die Teilnehmer sind unternehmerisch und kreativ tätig und zeichnen sich durch unternehmerisches und eigenverantwortliches Handeln und Denken aus. Sie haben Vorkenntnisse, sind interkulturell sensibel und können in der Branche mit kommunikativer und organisatorischer Sicherheit agieren. Ebenso können diese Fachkenntnisse medienwirksam präsentiert werden.